In einer ruhigen Seitengasse des Viertels Sheung Wan gelegen, ist das commaa ein stilvoller, multidisziplinärer Raum, der vom renommierten Architekturbüro LAAB entworfen und kuratiert wurde. Es verbindet eine anspruchsvolle Espressobar mit einer Galerie für zeitgenössische Kunst und bietet einen perfekt gestalteten Rückzugsort abseits der Hektik Hongkongs. Das Interieur besticht durch eine moderne „Japandi“-Ästhetik mit klaren Linien, warmem Licht und einer sanften Playlist mit klassischer Musik im Hintergrund.
Die Speisekarte konzentriert sich auf handwerkliche Kaffeespezialitäten und außergewöhnlich hochwertigen Matcha, was das Café trotz der Premium-Preise zu einem Kult-Favoriten macht. Besucher loben immer wieder den charakteristischen Matcha Latte, für den steinvermahlener Tee aus dem historischen Traditionshaus Rishouen in Kyoto verwendet wird, geschätzt für seine tiefe Umami-Note und samtige Textur. Als ideale Begleitung zu den Getränken werden der hervorragende baskische Cheesecake und die karamellisierten Cannelés empfohlen, die Gäste als absolut umwerfend beschreiben.
Dieses erstklassige Erlebnis hat jedoch seinen Preis. Zahlreiche Bewertungen weisen darauf hin, dass die Getränke sehr teuer sind – ein Matcha liegt bei etwa 80–90 HKD und ein einfacher Kaffee zum Mitnehmen startet bei 55 HKD, wobei sich manche Kunden über nur halbvoll befüllte Becher beschweren. Zudem sollten Besucher einige strikte Regeln beachten: Es gilt ein Mindestverzehr von einem Getränk pro Person, es wird ausschließlich Kartenzahlung akzeptiert (kein Bargeld) und es gibt keine zugänglichen Steckdosen für Laptops im Gästebereich, auch wenn das freundliche Personal manchmal anbietet, Geräte hinter der Theke aufzuladen. Für Designliebhaber und Matcha-Enthusiasten rechtfertigen das Ambiente und das Konzept dennoch die gehobenen Preise.
