Peking (Beijing Municipality, 北京市 — Běijīng Shì): eine kurze Übersicht für Reisende
Peking ist eine zentral verwaltete Stadt (eine Verwaltungseinheit auf Provinzebene): ein riesiges Gebiet, in dem eine hochmoderne Megastadt neben Bergen, Stauseen und Abschnitten der Großen Chinesischen Mauer existiert.
Ein wenig Geschichte
Siedlungen im Gebiet des heutigen Pekings existieren seit Jahrtausenden. Als Hauptstadt von „ganz China“ formierte sich die Stadt in der Yuan-Dynastie: Im 13. Jahrhundert wurde unter der Herrschaft der Mongolen eine neue Hauptstadt namens Dadu (大都) gegründet. Später wurde Peking unter den Dynastien Ming und Qing zum wichtigsten politischen Zentrum — hier entstanden die kaiserlichen Paläste, rituellen Anlagen und die charakteristische axiale Stadtplanung, die sich bis heute leicht „lesen“ lässt.
Administrative Gliederung
Peking ist in 16 Stadtbezirke (Distrikte) unterteilt: von zentralen historischen Bezirken (wie Dongcheng und Xicheng) über große „städtische“ Bezirke (Chaoyang, Haidian) bis hin zu eher naturnahen oder suburbanen Gebieten (zum Beispiel Miyun und Yanqing), in denen sich häufig Abschnitte der Großen Mauer, Wanderwege und Wassererholungsgebiete befinden.
Verkehrsanbindung
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Per Flugzeug: Die Stadt wird von zwei großen Flughäfen bedient — dem Beijing Capital International Airport und dem Beijing Daxing International Airport.
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Innerhalb der Stadt: Die U-Bahn ist das bequemste Verkehrsmittel für Touristen: schnell, übersichtlich und meist staufrei.
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Innerhalb Chinas: Peking ist der größte Eisenbahnknotenpunkt des Landes. Hochgeschwindigkeitszüge sind auf mittleren Distanzen oft praktischer als das Flugzeug (zum Beispiel zu benachbarten Megastädten und wichtigen Touristenzentren).
Wichtigste Sehenswürdigkeiten
Wenn Sie zum ersten Mal in Peking sind, umfasst die klassische „Must-see“-Liste in der Regel:
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Die Verbotene Stadt (Gugong) — das wichtigste Symbol des kaiserlichen Pekings.
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Der Himmelstempel — ein herausragender ritueller Komplex und ein Meisterwerk der klassischen chinesischen Architektur.
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Der Sommerpalast — der Höhepunkt der chinesischen Garten- und Landschaftskunst.
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Die Große Chinesische Mauer (Abschnitte in der Nähe der Stadt) — der beliebteste Tagesausflug ab Peking.
Dazu kommt das alltägliche Stadtleben: Spaziergänge durch Hutongs und Siheyuan-Höfe, moderne Viertel, Kunsträume, Pekingente und Streetfood — all das macht Peking nicht nur zu einer „Museumsstadt“, sondern zu einer lebendigen Megastadt.
Beste Reisezeit
Die angenehmsten Jahreszeiten sind der Frühling (April–Mai) und der Herbst (September–Oktober, oft bis Anfang November): milde Temperaturen, gute Sichtverhältnisse und ideale Bedingungen für Spaziergänge und Ausflüge zur Großen Mauer. Der Sommer kann heiß und feucht sein, der Winter kalt und trocken (dafür mit weniger Touristen und teilweise niedrigeren Preisen).










