Der Weizhu-Tempel (auch Weizhu-Nonnenkloster) liegt tief in einer Schlucht des Beijiushui-Gebiets am Laoshan. Er wurde 1589 in der Ming-Dynastie unter Kaiser Wanli gegründet, mehrfach umgebaut, während der Kulturrevolution beschädigt und später wiederhergestellt. Heute kommen Pilger wie Wanderer; in den Hallen stehen neu geschaffene taoistische Statuen.
Besucher beschreiben den Ort übereinstimmend als sehr still und friedlich, umgeben von üppigem Grün, mit frischer Luft und schönen Ausblicken unterwegs. Der Tempel selbst ist klein, Geistliche sind nicht immer anwesend. Die häufigste Warnung betrifft die Entfernung: Der Aufstieg ist lang und anstrengend, eine Seilbahn gibt es in Beijiushui nicht.
Praktische Hinweise: Vom Eingang des Beijiushui-Gebiets den Schildern folgen, vorbei an den belebten Abschnitten Jiushui und Shibatan („Achtzehn Becken“), und weiter bergauf. Feste Schuhe und Wasser mitnehmen. Geöffnet ist ganzjährig 8:30–17:00 Uhr; früh genug starten, um vor Schluss zurück zu sein. Der Eintritt ist im Ticket für das Beijiushui-Gebiet enthalten; gegen eine symbolische Gebühr kann man Räucherstäbchen anzünden oder ein Wunschband an einen Baum binden. Beste Zeit ist der Spätherbst: Der Ahorn färbt sich rot, und es gelten Nebensaisonpreise.
Der untere Teil des Weges ist besonders im Sommer voll, doch je höher man steigt, desto ruhiger wird es.

