Das Kunstmuseum Qingdao befindet sich in einem 1934–1940 für die Wanzihui-Gesellschaft errichteten Komplex neben dem Campus der Ozean-Universität Chinas. Die Hauptattraktion ist das Gebäude: drei Höfe, Art déco, römische Säulengänge, chinesische Palastformen mit gelben Ziegeln und roten Mauern sowie arabische Motive. Seit 2006 steht es als nationales Kulturdenkmal unter Schutz. Wechselausstellungen zeigen chinesische Malerei, Kalligrafie, Siegelschnitt, Öl, Aquarell, Druckgrafik und Fotografie.
Besucher schätzen die Ruhe und das Fehlen von Massen – ein Kontrast zu den Fotoschlangen an der roten Mauer der Daxue Road direkt davor. Manche erwischten starke Schauen wie Qingdao-Aquarelle oder eine internationale Druckgrafik-Ausstellung. Häufiger Einwand: Von außen wirkt das Museum groß, doch es gibt nur wenige Ausstellungsgebäude und überschaubar viele Werke. Im Frühling blühen im Hof Pfingstrosen und eine große Glyzinie.
Am besten mit einem Spaziergang über die Daxue Road und durch die Altstadt verbinden. Rund eine Stunde einplanen, bei großen Ausstellungen mehr. Laut Besuchern ist der Eintritt kostenlos. Geöffnet 9:00–17:00, Einlass bis 16:30; nicht zu früh kommen – mehrere Besucher standen vor verschlossener Tür – und Ruhetage vorab prüfen.




