Der Lu-Xun-Park ist ein schmaler, offener Park entlang der felsigen Küste der Huiquan-Bucht, zwischen Xiaoqingdao und dem Marinemuseum im Westen sowie der Unterwasserwelt und dem Badestrand Nr. 1 im Osten. Er entstand 1929 als Küstenpark und wurde später nach dem Schriftsteller Lu Xun benannt. Sein Reiz ist schlicht: rotbraune Riffe, vom Seewind gebeugte Kiefern, Pavillons auf den Felsen und weite Blicke aufs Meer.
Besucher loben die Landschaft, das Rauschen der Brandung und den bequemen Spaziergang auf dem langen Holzsteg. Hinter dem steinernen Torbogen steht eine Lu-Xun-Statue, weiter hinten eine Gedichtgalerie mit seinen Zitaten an der Wand. Kinder suchen zwischen den Felsen nach Muscheln und Krebsen, auf den Riffen werden oft Hochzeitsfotos gemacht. Manche finden den Park klein und den Bezug zu Lu Xun abgesehen von Statue und Inschriften eher dünn.
Der Eingang liegt etwa zwei Gehminuten östlich des Marinemuseums. Am besten besucht man den Park im Rahmen eines halbtägigen Küstenspaziergangs: Start in Xiaoqingdao, dann ostwärts durch den Park zum Badestrand Nr. 1 und weiter nach Badaguan und zum Badestrand Nr. 2. Für den Park selbst reicht etwa eine Stunde. Morgens ist es ruhig, in der Dämmerung liegt oft leichter Dunst über dem Meer – gutes Fotolicht. Wer auf die Riffe klettern will, sollte rutschfeste Schuhe tragen.
In der Hauptsaison sind die Wege voll, daher früh kommen. Auf vorgelagerten Felsen auf die Flut achten: Besucher berichten, dass sie zurückwaten mussten. Ein älterer Bericht warnt vor Straßenschachspielern, die Touristen gemeinsam um Geld betrügen – auf solche Spiele nicht einlassen.





