Besucher loben immer wieder den Umfang und die Vielfalt der Sammlung: antike Bronzen, Keramik, Jade, Kalligrafie, Gemälde, Siegel, Münzen und Möbel der Ming-Zeit werden häufig hervorgehoben. Trip.com-Rezensenten betonen, dass die Osthalle internationale Sonderausstellungen zeigt, etwa zu Ägypten, die viele Besucher anziehen.
Ein wiederkehrendes Thema in den Bewertungen ist allerdings die eingeschränkte Verfügbarkeit von Ausstellungsräumen. Mehrere Gäste berichten, dass während ihres Besuchs einzelne Säle geschlossen waren; ein Rezensent zählte 4 von 12 geschlossenen Hallen, ein anderer schrieb, etwa ein Drittel der Galerien sei nicht zugänglich gewesen. Viele weisen auch auf Einlassformalitäten hin: Reisepass bereithalten, Gepäckkontrolle, und Ausländer berichten von Schwierigkeiten bei WeChat-basierten Buchungen für Sonderausstellungen.
Besonders überraschend finden Besucher das Gebäude selbst und den Zeitaufwand: die Architektur in Form eines Ding-Bronzegefäßes wird oft gelobt, und zahlreiche Bewertungen empfehlen 2 bis 4 Stunden für den Besuch; eine Meinung nannte sogar 3–4 Stunden. Während manche das Museum als weltklasse bezeichnen, kritisieren andere die fehlenden Erklärungen in Fremdsprachen und die deutliche Beeinträchtigung durch Stoßzeiten.
Praktische Hinweise aus den Rezensionen: morgens kommen, um Menschenmengen zu vermeiden; vorab prüfen, welche Hallen und Sonderausstellungen geöffnet sind; Reisepass nicht vergessen; mit Gepäckkontrolle rechnen. Wer wenig Zeit in Shanghai hat, sollte das Museum besuchen, es aber nicht als alleinigen Grund für einen Ausflug einplanen, falls mehrere Säle geschlossen sind.


