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Das Geologische Museum Chinas mit grauer Fassade und hohen blauen Fenstern
B

Museum

Geologisches Museum Chinas

中国地质博物馆

Aktualisiert 12. September 2026

Das Geologische Museum Chinas an der U-Bahn-Station Xisi überzeugt vor allem mit Mineralien, funkelnden Kristallen und Fossilien. Für die Sammlung und die Entstehungsgeschichte der Erde lohnen sich zwei bis drei Stunden; die kompakten Säle können sich allerdings mit Schulgruppen füllen, und manche Präsentation wirkt veraltet.

Öffnungszeiten12.–14. September 2026 wegen Wartung geschlossen; Wiederöffnung für 15. September angekündigt. Regulär Di–So 09:00–18:00 Uhr, Einlass bis 17:30; montags geschlossen, außer an Feiertagen.
EintrittErwachsene regulär 15 ¥. Berechtigte Gruppen kostenlos mit entsprechenden Nachweisen. Vorherige Reservierung auch bei freiem Eintritt erforderlich; Berechtigung bei der Buchung prüfen.
Empfohlene ZeitEin Vormittag unter der Woche nach der Wiederöffnung; in Ferien und am Wochenende kommen viele Schulgruppen.
Telefon+86 10 66557858
AdresseYangrou Hutong 15 (羊肉胡同15号), Xisi, Bezirk Xicheng, Peking
KarteAuf Karte öffnen →
Websitehttps://de.trip.com/travel-guide/attraction/beijing/the-geological-museum-of-china-87211 →

Das Geologische Museum Chinas (中国地质博物馆) neben der U-Bahn-Station Xisi widmet sich Gesteinen, Mineralien, Edelsteinen und der vorgeschichtlichen Tierwelt. Seine Geschichte reicht bis 1916 zurück. Anhand von Proben, Modellen und Erläuterungen erklärt es den Aufbau der Erde und die Entstehung von Gesteinen. Besucher überrascht häufig, wie unterschiedlich scheinbar gewöhnliche Steine in Farbe, Form und Struktur sein können. Für die Ausstellungsetagen sind zwei bis drei Stunden sinnvoll, statt nur von einer glitzernden Vitrine zur nächsten zu gehen. Vom 12. bis 14. September 2026 bleibt das Museum wegen interner Wartungsarbeiten geschlossen; die Wiederöffnung ist für den 15. September angekündigt.

Besonders viel Lob erhalten die Mineralien und der Edelsteinsaal. Kristalle, große Gesteinsproben, Gold und geschliffene Steine zeigen den Unterschied zwischen dem natürlichen Material und seiner Bearbeitung. In Erinnerung bleiben beleuchtete Vitrinen, vielfältige Farbtöne und nachgebildete mineralische Hohlräume. Der Reiz liegt keineswegs nur bei kostbaren Steinen: Wer Azurit, Fluorit oder Quarz genauer betrachtet, versteht leichter, warum Sammler Stunden in einem einzigen Saal verbringen können. Eine riesige Schatzkammer voller Schmuck sollte man allerdings nicht erwarten. Das Museum behandelt in erster Linie die Wissenschaft von der Erde; der wissenschaftliche Wert der Proben steht neben ihrer optischen Wirkung.

Die Bereiche über geologische Vorgänge und vorgeschichtliches Leben ergänzen die Mineralien. Zu sehen sind Modelle natürlicher Prozesse, Fossilien und Skelettrekonstruktionen; nicht jedes ausgestellte alte Objekt ist ein Original. Familien schätzen es, Kindern anschauliche Proben statt bloßer Bilder im Schulbuch zu zeigen. Wie gut der Besuch Kindern gefällt, wird jedoch unterschiedlich beurteilt. Schulkinder mit Interesse an Natur können mehr mit den Inhalten anfangen, während jüngere Kinder von Fachbegriffen und langen Vitrinenreihen schneller ermüden. Einzelne Proben sind zum Ertasten vorgesehen; beachten Sie dafür die Hinweise im Saal. Interaktive Elemente bedeuten nicht, dass jedes Gerät bei jedem Besuch verfügbar und funktionsfähig ist.

Die wichtigsten Einschränkungen sind volle Räume und eine uneinheitliche Präsentation. In den Ferien und am Wochenende versammeln sich Schulgruppen vor beliebten Vitrinen; ein früher Besuch unter der Woche bietet bessere Chancen für eine ausführliche Betrachtung. Neben viel Lob für die Sammlung nennen Rezensionen ältere Technik und dunkle Ausstellungsbereiche. Englische Beschriftungen sind vorhanden, allerdings je nach Saal unterschiedlich ausführlich. Fragen Sie vor dem Bezahlen eines Audioguides nach Sprache und abgedeckten Exponaten, denn sein Nutzen wird unterschiedlich bewertet. Im Museumsladen gibt es Mineralien und Schmuck; einige Besucher finden die Preise hoch. Auch die aktuellen Bedingungen für Erinnerungsstempel sollte man vor Ort prüfen.

Die regulären Zeiten ab September 2026 sind Dienstag bis Sonntag von 09:00 bis 18:00 Uhr, letzter Einlass um 17:30 Uhr. Feiertagsänderungen und die vorübergehende Schließung sind gesondert zu beachten. Erwachsene zahlen regulär 15 ¥; berechtigte Gruppen erhalten gegen entsprechende Nachweise freien Eintritt. Eine vorherige Reservierung auf den Namen des Besuchers ist auch für den kostenlosen Eintritt erforderlich. Das Museum verweist dafür auf seinen WeChat-Account 中国地质博物馆 oder das Alipay-Miniprogramm innerhalb von sieben Tagen vor dem Besuch. Klären Sie die Buchung mit einem ausländischen Reisepass vorher beim Museum oder Ticketanbieter, statt auf einen Kauf vor Ort zu vertrauen. Die Adresse lautet Yangrou Hutong 15, Xicheng. Ausgang D der Station Xisi an Linie 4 ist ein guter Orientierungspunkt; anschließend lässt sich der Spaziergang beim benachbarten Guangji-Tempel fortsetzen.

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