YongFoo Élite befindet sich in einer restaurierten Villa aus den 1930er Jahren; Gäste loben immer wieder den Garten, die Terrasse und das historische Interieur und nennen das Anwesen oft als Hauptattraktion. Sowohl der MICHELIN-Eintrag als auch Besucher heben Signaturgerichte wie geschmorten Schweinebauch mit Pu'er-Tee und Gerichte mit Krabbenrogen hervor.
Ein wiederkehrendes Thema in den Bewertungen ist allerdings die Inkonsistenz. Mehrere Rezensenten berichten, dass Ambiente und einzelne Gerichte hervorragend sein können, Qualität und Service jedoch stark schwanken. Auf TripAdvisor und in Google-Reviews wird langsamer oder schlampiger Service, das Fehlen bestimmter Gerichte à la carte und gelegentlich fragwürdige Präsentation kritisiert. Ein Gast bemängelte Knochen in einer Hühnerbrühe, ein anderer empfand einen Gang als reinen Hühnersuppe-Ersatz; ein Trip.com-Bericht erwähnte eine Gefäßform wie eine Urne, die negativ auffiel.
Der Preis wird oft als zu hoch empfunden. Mehrere Besucher berichten über hohe Rechnungen bei durchschnittlichem Essen; ein Google-Review nennt 2700¥ für zwei Personen ohne Wein. Einige TripAdvisor-Einträge sprechen von schmutzigen Weingläsern und schlecht geschultem Personal, ein Gast berichtet, dass ihm um 22:30 Uhr ein zweites Getränk verweigert wurde. Gleichzeitig gibt es aber auch lobende Berichte über sehr aufmerksamen Service, sodass die Erfahrungen stark auseinandergehen.
Praktische Hinweise der Gäste: Unbedingt reservieren, eher wegen Atmosphäre, historischer Lage und einzelner Signaturgerichte kommen als in Erwartung gleichbleibender Michelin-Konstanz. Viele empfehlen einen Abendbesuch, um den beleuchteten Garten zu erleben, weisen aber darauf hin, dass der Saal zu später Stunde auch sehr leer sein kann.
